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Die Wühlmäuse
Wir über uns:
Hier stellen wir unser Anliegen und die damit verfolgten Ziele vor.
Unsere Motivation:
Die natürlichen Ressourcen (Boden, Wasser, Luft natürliche Vielfalt) sind wesentliche Grundlagen des menschlichen Lebens und Wirtschaftens. Die Natur und die Landschaft besitzen einen eigenen Wert, der ihre Schutzwürdigkeit begründet. Sie erbringen wertvolle Serviceleistungen für die Gesellschaft und stellen wichtige Standortfaktoren dar. Im Zusammenhang mit dem Ziel einer nachhaltigen Raumentwicklung muss der Sicherung der natürlichen Ressourcen eine hohe Bedeutung beigemessen werden. Die Erhaltung der natürlichen Ressourcen ist eine Grundvoraussetzung für nachhaltige Entwicklung und die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen.
Unsere Ziele:
1990 hat sich auf Initiative des damaligen Landschaftswart Kurt Hormann die Gruppe zusammengetan, um in der Gemeinde Oyten ehrenamtlich:
- Vorhandene Biotope zu pflegen und neue Biotope anzulegen.
- Die Kurt Hormann Heide zu pflegen und weiter zu entwickeln.
- Hecken zu pflanzen und zu pflegen.
- Nisthilfen für verschiedene Vögel und Insekten bereitzustellen.
- Lebensräume für Kleintiere und Reptilien anzubieten.
- Blühstreifen anzulegen.
- Streuobstwiesen anzulegen und zu pflegen.
In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Oyten und dem Landkreis Verden werden immer wieder auch neue geeignete Gebiete erschlossen, um entsprechende Reservate für die heimische Fauna und Flora zu erschließen.
Einsatzgebiete:
Insgesamt sind wir in 21 Gebieten im Einsatz. Darunter z.B. der Köbens wo wir die Streuobstwiese betreuen. Weitere Einsatzgebiete:
Kurt Hormann Heide:
Das Gebiet Oyter Moor ist ein geschütztes Biotop, es ist Lebensraum für besondere Pflanzen – und Tierarten und durch Beschilderung entsprechend gekennzeichnet. Es steht unter besonderen Schutz gem. §30 Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (BNatSchG) und § 24 Niedersächsisches Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz (NAGBNatSchG). Das Oyter Moor liegt im Westen von Oyten und ist Teil des Landschaftsschutzgebietes Königsmoor. Bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde dort noch Torf abgebaut. Inzwischen sind weite Flächen davon renaturiert worden. Es gibt eine Vielzahl von Biotopen in denen verschiedene Tier – und Pflanzenarten heimisch geworden sind. Unser Insektenhotel beherbergt u. a. Hummeln, Wildbienen, Wespen oder Ohrwürmer, welche durch Bestäubung und als kostenlose biologische Schädlingsbekämpfer
dabei helfen, das ökologische Gleichgewicht zu bewahren. Ihnen dient das Hotel als Nisthilfe. Darüber hinaus dienen Insektenhotels auch zu Lehrzwecken, um SchülerInnen die Biologie der Insekten und praktischen Naturschutz anschaulich nahe zu bringen. Zudem wurde als Schutz der Reptilien ein Lesesteinhaufen aus flachen, unterschiedlich großen Steinen errichtet. Steinhaufen bieten Versteck- und Sonnenplätze für Reptilien, sind aber auch willkommene Unterschlüpfe für Igel und Hermelin. Unsere Heidefläche stellt die letzte größere zusammenhängende Heidefläche Oytens dar. Das gesamte Gebiet Königsmoor wurde 1985 zum Landschaftsschutzgebiet erklärt. Weitere Einrichtungen und Aktivitäten auf der Kurt Hormann Heide sind:
Blühstreifen - Sitzgruppe - Bienenvölker - Storchennest - Projekttage von SchülerInnen der Integrierten Gesamtschule Oyten
- Hecke am Backsberg
- Biotop Hölschenteich
Für die Entschlammung des Hölschenteichs haben wir Fördermittel bei der BINGO-Umweltstiftung beantragt und auch zugesprochen bekommen. Wir bedanken uns sehr herzlich für die großzügige Unterstützung.
Biotop Sietmoor mit Storchennest:
Das Sietmoor ist ein letztes umfangreiches noch intaktes Feuchtgebiet in der Oytener Gemarkung, nordwestliche von Bassen. Es umfasst ca. 8 Morgen (ca. 20.000 Quadratmeter). Mit Unterstützung des Landkreises wurden 3 Biotope angelegt, mit dem Ziel einer Verarmung von Pflanzenbeständen zu verhindern. Diese bieten eine reichhaltige Flora und Fauna. Etliche Seggenarten, Wiesenblumen, Nelkengewächse, Kreuzblütler, sowie zahlreiche Insekten wie Libellen, Käfer und Schmetterlinge, Vögel und Säugetiere haben im Sietmoor ein Zuhause gefunden. Ca. 1400 Bäume und Sträucher wurden von der Gemeinde zur Verfügung gestellt und im Jahre 2002 gepflanzt.
- Hecke am Holze
- Hecke auf dem Kamp
- Knick am Bockhorster Weg
- Hecke Heesenlake / Wümme Südarm
- 95 Nistkästen an verschiedenen Standorten in der Gemeinde
- Grosser Kreyenbrookstreek / Eckhoffgraben
- Biotop im Deepen Wisch
- Eichen an der Schaphorster Dorfstrasse
- Hecke im Kindergarten Bassen
- Hecke im Familiengarten
- Hecke in Sagehorn
- Streuobstwiese Bassen am Köbens
- Hecke auf dem Kamp
Reptilienschutzwall im Industriegebiet Oyten :
Die Zauneidechsenbestände auf dem Oytener Teil des Flarak – Geländes wurden in ein neues Areal umgesiedelt. Dazu wurde die Fläche als neuer Lebensraum hergerichtet. Diese dient als Winterquartier, Eiablageplatz oder Sonnenplatz. Zum Schutz der Tiere wurde um die gesamte Fläche ein Reptilienschutzzaun aufgestellt.
- Biotop Stilles Dreieck
- Biotop am Erikaweg
- Eichenwald Am Berg
Ziele der Streuobst- und Blühwiese am Köbens:
- Erhalt von alten Obstsorten - Erschaffung von Lebensräumen für Insekten
- Rückzugsfläche für Wildtiere und Pflanzenarten
- Bereicherung des Landschaftsbildes
- Kindern die Natur nahe bringen
Stilles Dreieck:
Feuchtbiotop für verschiedene Pflanzen und Tierarten, ca. 1980 angelegt. Zudem ein durch die SPD gepachtetes Privatgrundstück.
Hecke Bassener Mühlengraben:
Ca. 400m Weghecke auf landschaftstypischen Sträuchern zur Sicherung und Entwicklung dieses Landschaftselements in der Nähe des Vogelschutzgebiets in der Wümmeniederung. Die Hecke ist in der landwirtschaftlich genutzten und daher ziemlich ausgeräumten Gemarkung ein Rückzugsgebiet für Pflanzen und Tiere. Hier wachsen:
- Weißdorn - Stieleichen - Hartriegel - Wacholder - Traubenkirsche - Schneeball - Holunder
Die Wühlmäuse bei der Arbeit:
Ihr Ansprechpartner:
Landschaftswart
Hans-Heinrich Grahl
Telefon: +49 4207 4304
Mobil: +49 157 5065 3454
E-Mail: heiniamberg@t-online.de