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Abwasserbeseitigung in Kleinkläranlagen

Ansprechpartner/in
Gemeinde Oyten
Hauptstraße 55
28876 Oyten
Telefon: 04207 9140-0
Telefax: 04207 9140-36
E-Mail: Homepage: htt­p://ww­w.oy­ten.de
Montag bis Freitag 9.00-12.00 Uhr
zusätzlich Donnerstag 15.00-17.30 Uhr

Außerhalb dieser Öffnungszeiten können individuelle Termine gerne telefonisch vereinbart werden. 

Allgemeine Informationen

Die Errichtung und die wesentliche Änderung einer Kleinkläranlage, deren Komponenten allgemein bauaufsichtlich zugelassen sind, sind der zuständigen Stelle anzuzeigen.

Ob und wo die Abwasserbeseitigung durch Kleinkläranlagen allgemein zugelassen ist, ergibt sich aus den Satzungen der Gemeinde, Samtgemeinde und Stadt.

Die Gemeinde, Samtgemeinde und Stadt beseitigt den in der Kleinkläranlage anfallenden Schlamm.

Wegen des erforderlichen Vorgehens sollte mit der zuständigen Stelle Kontakt aufgenommen werden. Diese ist auch für die behördliche Überwachung zuständig, ob die Einleitung von Abwasser aus Kleinkläranlagen den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

KläranlageKommunale KläranlageIm Landkreis Verden sind 98 Prozent aller Grundstücke an die zentrale gemeindliche Kanalisation angeschlossen. Die Reinigung der häuslichen Abwässer erfolgt in fünf zentralen Kläranlagen.

Auf Grundstücken, deren Anschluss an die zentrale gemeindliche Kanalisation nicht vorgesehen ist, muss die Reinigung der häuslichen Abwässer durch Kleinkläranlagen erfolgen. Für die Reinigung häuslicher Abwässer über Kleinkläranlagen sind die Grundstückseigentümerinnen bzw. Grundstückseigentümer verantwortlich.

In Kleinkläranlagen muss das häusliche Abwasser in einer mechanischen Vorbehandlung und einer biologischen Nachbehandlung gereinigt werden. Die erzielte Reinigungsleistung muss nachprüfbar sein und darf bestimmte gesetzlich vorgegebene Werte nicht überschreiten. Anlagen, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, sind nicht mehr zulässig und entsprechend nachzurüsten.

Für die Einleitung des in Kleinkläranlagen gereinigten Abwassers in das Grundwasser oder in ein Oberflächengewässer ist eine Erlaubnis nach dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) erforderlich. Die Erlaubnis ist vor der erstmaligen Herstellung oder der wesentlichen Änderung einer bestehenden Anlage beim Landkreis Verden als untere Wasserbehörde zu beantragen.

Eine ganze Reihe von Kleinkläranlagen oder einzelner Anlagenkomponenten verfügen über eine allgemeine bauaufsichtliche oder eine europäische technische Zulassung, in der die Anforderungen für den Einbau, den Betrieb und die Wartung der Anlage festgelegt sind. Für diese Anlagen und Anlagenkomponenten kann an Stelle des formellen Erlaubnisverfahrens ein vereinfachtes Anzeigeverfahren durchgeführt werden.

Die Besonderheiten des Einzelfalles machen in der Regel eine vorhergehende Beratung erforderlich. Nutzen Sie daher die Möglichkeit, sich frühzeitig wegen detaillierter Informationen zu den technischen Alternativen und den jeweils durchzuführenden Rechtsverfahren an die untere Wasserbehörde zu wenden.

Antragsunterlagen:

  • Antrag auf Änderung einer Einleitungserlaubnis nach § 8 WHG zur Abwasserbeseitigung über eine Kleinkläranlage (pdf-Formular, s. u.)
  • Anzeige einer geplanten Einleitung von geklärtem Abwasser in das Grundwasser bzw. oberirdische Gewässer aus einer Kleinkläranlage (pdf-Formular, s. u.)

Weitere Informationen:
Weitergehende allgemeine Informationen zu Kleinkläranlagen erhalten Sie auch bei der Kommunalen Umwelt-AktioN U.A.N. Hannover. Klicken Sie bitte in die Rubrik Abwasser-InfoBörse > Kleinkläranlagen.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Landkreis, der kreisfreien Stadt, der großen selbstständigen Stadt und der Region Hannover.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Es werden ggf. Unterlagen benötigt. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen ggf. Gebühren an. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Welche Fristen muss ich beachten?

Es müssen ggf. Fristen beachtet werden. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Was sollte ich sonst noch wissen?

Kleinkläranlagen benötigen keine wasserrechtliche Genehmigung.

Bemerkungen

Text überprüft durch das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz.

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